Tuesday, February 23, 2010

adventures in solitude

naja nagut. immerhin bis montag durchgehalten, und dann auch noch ein montag, der sich wie sonntag anfühlte. aber jetzt mal ehrlich: ein montag wie ein sonntag mit einem 15minütigem gefühlt wie 5 'auswahlgespräch' in BONN - ja richtig, bonn. bei 8 grad gefühlt wie 12, also nicht das gespräch, aber bonn eben, was so ein bißchen weiter südlich halt alles ausmacht - vielleicht lag adenauer ja doch nicht so schief, wie die großstadtboheme versucht sein möchte, zu scherzen, beim stadtspaziergang durch bonn. also ich zumindest. wirr. aber auch nur aufgrund der schuldgefühle des ausklangs dieses absurden tages mit der langen zugfahrt.

mit alten freunden darf man biere trinken und eine schachtel kippen rauchen, vor allem, wenn die nur bis samstag den fastenvorsatz gehalten haben. das wäre ja so gesehen ein punkt für mich gewesen. und trotzdem kläglich versagt. soziale isolation bleibt die lösung!
in anbetracht der kommenden seminare im kommenden monat wird es vermutlich noch mehr solcher ausnahmesituationen geben. aber wie sagen die menschen, die sich von vorneherein nicht dieses quatsch auferlegen: 'das leben ist doch schon zu kurz für sowas', ich werde von allen seiten und vor allem vom system eingeschränkt und unter druck gesetzt, da muß ich selber mich nicht auch noch unterdrücken', 'ach nee, das wäre dann ja ganz ohne spaß' - an schlechten entschuldigungen mangelt es jedenfalls nicht, im gegensatz zur selbstdisziplin - aber das ist jetzt auch wieder so ein total outdated konzept, mit dem sich nun wirklich niemand mehr identifizieren möchte.

ich find das kompliziert und fühle mich trotzdem schuldig. was dem zweck zuträglich ist!

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