Tuesday, February 23, 2010

adventures in solitude

naja nagut. immerhin bis montag durchgehalten, und dann auch noch ein montag, der sich wie sonntag anfühlte. aber jetzt mal ehrlich: ein montag wie ein sonntag mit einem 15minütigem gefühlt wie 5 'auswahlgespräch' in BONN - ja richtig, bonn. bei 8 grad gefühlt wie 12, also nicht das gespräch, aber bonn eben, was so ein bißchen weiter südlich halt alles ausmacht - vielleicht lag adenauer ja doch nicht so schief, wie die großstadtboheme versucht sein möchte, zu scherzen, beim stadtspaziergang durch bonn. also ich zumindest. wirr. aber auch nur aufgrund der schuldgefühle des ausklangs dieses absurden tages mit der langen zugfahrt.

mit alten freunden darf man biere trinken und eine schachtel kippen rauchen, vor allem, wenn die nur bis samstag den fastenvorsatz gehalten haben. das wäre ja so gesehen ein punkt für mich gewesen. und trotzdem kläglich versagt. soziale isolation bleibt die lösung!
in anbetracht der kommenden seminare im kommenden monat wird es vermutlich noch mehr solcher ausnahmesituationen geben. aber wie sagen die menschen, die sich von vorneherein nicht dieses quatsch auferlegen: 'das leben ist doch schon zu kurz für sowas', ich werde von allen seiten und vor allem vom system eingeschränkt und unter druck gesetzt, da muß ich selber mich nicht auch noch unterdrücken', 'ach nee, das wäre dann ja ganz ohne spaß' - an schlechten entschuldigungen mangelt es jedenfalls nicht, im gegensatz zur selbstdisziplin - aber das ist jetzt auch wieder so ein total outdated konzept, mit dem sich nun wirklich niemand mehr identifizieren möchte.

ich find das kompliziert und fühle mich trotzdem schuldig. was dem zweck zuträglich ist!

Saturday, February 20, 2010

looking for freedom!!!

ich wollte immer, daß david hasselhoff ein lied mit mir singt. und ich glaube, ich zieh jetzt nach hamburg.


You're David Hasselhoff
You're David Hasselhoff
Take Ich werde ein Berliner today!
Created with Rum and Monkey's Personality Test Generator.


K.I.T.T. determined that your ability to blend in wiz ze Germans is on par with that of David Hasselhoff - the 2nd lowest possible score.



"How could that be - its David Hasselhoff, and all Germans love David Hasselhoff, every school kid knows that!" I hear you say. Well, here's the problem:



Only the "wrong type of German person" likes David Hasselhoff. The kind of German people who wear wife-beaters, sport moustaches, mullets, and tattoos, while drinking cheap beer and doing nothing in particular all day.



"Hah, just like those creative, edgy German people in Berlin-Mitte, you know, the German elite" you counter.



Yeah, you know, they might look similar to a whining brat like yourself, but the huge, game-changing difference you somehow managed to pass up on is that the "wrong type of German" does not do his slouching in an edgy, ironic, or creative way, thereby rendering the whole effort useless and actually something looked down upon by the right type of German.



Keep your spirits up, though - you could have scored even lower. With a little effort, you can still manage to blend in wiz ze Germans. Consider quitting your job to become a electro DJ, start your own DIY fashion shop on Kastanienallee, or just ask mom and pops to buy you a sanierte Altbau-apartment in Friedrichshain or Moabit. It won't hurt studying Ich werde ein Berliner either.

Friday, February 19, 2010

dancing in the streets

es ist 22:40. vor meinem fenster räumt ein schneeräumfahrzeug die getürmten schneematschsilvesterüberrestehäufchen davon und trägt die gletscher, die seit wochen auf den bürgersteigen berlins wuchern, ab. jetzt, wo es taut, wurde das aber auch allerhöchste zeit! wie schön, daß ich aufgrund der fastenvorsätze freitagabend lieber zu hause bleibe und deswegen zeuge derartiger schauspiele sein kann.

zugegebenermaßen war ich davor zeuge eines anderen schauspiels: contemporary dance perfomances in einer fabrikhalle im wedding, der auch trotz allem immer noch nicht aufstrebend ist. es ist schön, wenn einem mal wieder bewußt wird, wie vielschichtig und unverständlich kunst ist und daß ich inzwischen beschließen darf, gewisse dinge in meinem verständnis nicht für kunst zu halten, wenn ich sie nicht verstehe. a la 'ich habe keine lösung dafür, aber ich bewundere das problem'. einem mädchen zuzuschauen, wie sie in einer dunklen fabrikhalle 5 minuten auf einem amplifier sitzt, ohne daß etwas geschieht, ist für mein dafürhalten leider eine beinahe unerträgliche spannung. keep passing the open windows...

auf der anderen seite bin ich dafür vielleicht wirklich einfach zu viel popkultur.

Wednesday, February 17, 2010

walking on the moon

eines morgens in kreuzkölln



stereotypen bedient?


ich habe heute frei. und festgestellt, daß ich genau vor einem jahr versucht habe, geblogge aus berlin zu institutionalisieren. funktioniert hats natürlich nicht (sozialer druck von großartigen blogs, sozialer druck von bescheuerten blogs, alleine die tatsache, daß mir das sorgen macht, hat mich lange genug beschäftigt, sprache - weder auf deutsch noch auf englisch kannse schreiben, und das ist ja nur die spitze des eisberges an gründen, die es sich genauer betrachtet auch nicht lohnt, zu erklären).

heute hat mich einfach nur die wanne vorm fenster hm, inspiriert. was die da macht, ist mir nicht klar - einen drogenring hochnehmen, der bei mir im haus haust, oder einen tatort drehen. richtig. ich beobachte seit 45 minuten eine bewegungslose wanne. ich habe heute frei.

genaugenommen ist das hier jetzt eher eine instanz sozialer kontrolle: obwohl karneval so gut wie völlig an mir vorbeigezogen ist, ist aschermittwoch dieses jahr mal ein deutliches und interessantes datum. nach jahren des desinteresses (trotz der zeit bei den katholiken) würde ich mir gerne 6 wochen 'gesundheit' auferlegen. gerade überlege ich, wie sich die ausnahmeregelungen einbauen und vereinbaren lassen. ohja. kein alkohol, keine zigaretten, und vielleicht sogar eine körnerkur. it's gonna be boring, baby.